15. Okt. 2017

Josh Pyke

Vor zehn Jahren erschien „Memories & Dust“, das Debütalbum, das Josh Pyke aus dem Stand zu einem der erfolgreichsten australischen Musiker machte. Gleich zwei ARIA-Auszeichnungen (für das Best Adult Contemporary Album und dem Produzenten des Jahres) sowie zwei weitere Nominierungen (als Best Male Artist und Breakthrough Artist) sprechen eine deutliche Sprache, welchen Einfluss der Singer/Songwriter schon zu Beginn seiner Karriere hatte.

Zum Jubiläum hat sich Pyke zurückgelehnt und lässt die eigene Geschichte noch einmal Revue passieren: Nachdem er im vergangenen Jahr mit dem Sydney Symphony Orchestra elegante, orchestrale Versionen seiner Songs präsentiert hat (die zugehörige Platte gewann selbstverständlich den ARIA-Award), tourt er im Moment mit den Songs seines Debüts durch sein Heimatland. Darüber hinaus hat er ein Best-of-Album kompiliert, auf dem nicht nur die größten Hits (wie die Durchbruch-Single „Middle Of The Hill“), sondern auch einige Raritäten, unterschätzte B-Seiten und zwei neue Songs zu hören sind. Zwischen dem ältesten Song „Note To Self“ aus dem Jahr 2004, in dem er sich daran erinnert, immer weiterzumachen und sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, und dem aktuellsten Track „Into The Wind“ liegen 13 Jahre und eine hörbare Entwicklung, die Pyke zu einem der einflussreichsten und vielfältigsten australischen Musiker gemacht hat. Dennoch ist auch der rote Faden erkennbar: Konsequent schreibt Pyke intelligente Lyrics und verbindet sie mit Melodien, die immer gleichgewichtig zwischen Freude und Melancholie hin- und herpendeln.

Seit Jahren denkt er, er müsse mal eine Pause machen, aber da lägen immer wieder 20 neue Songs, die er den Leuten vorsingen will: „Und zu meinem großen Glück gibt es da draußen viele Fans, die diese Lieder mit mir singen wollen. Also mache ich immer weiter, weil ich dazu verpflichtet bin.“

Im Oktober besucht uns Josh Pyke auf seiner Best-of-Tour.

Wo?
Blaues Zimmer