06. Sep. 2017

Kolari

Sozialkarate, Wutsushi, Ellenbogenliebe. Drei Worte, die die vier Wände darstellen, in denen KOLARI versuchen ihre Songs mit bloßen Händen aus dem ADHS-Granit dieser Welt herauszulösen. Verzweiflung? Garantiert! Hummeln im Hintern? Definitiv! Klischee? Nee, lass ma, Diggi.

Songs aus der Not geboren, um dem Unverständnis Klang zu verleihen. Gitarren als Waffe gegen Lähmung, Drumblizzard um alte Geister das Fürchten zu lehren und die Bühne als letzte Enklave der Freiheit.

Was also will diese Band Dir sagen? Sie will Dir sagen, dass 4/4-Takte eher Cola Light sind, dass laut doch das neue Schön und die Welt da draußen ein Ort ist, der mal dringend einen Schlag in den Nacken verdient hat. Sie will Dir sagen, dass alles gut werden kann, da Du gut bist. Sie will Dir sagen, dass Melodie der neue Roundhouse-Kick ist. Und sie will Dir sagen, dass jeder unsichtbar sein kann, solange keiner hinguckt.

KOLARI machen Post-Hardcore für Dinge-gut-Finder, Metal für Schnapsideen und Indie für wütende Kapitäne. Sonst noch Fragen?

 
Wo?
Blaues Zimmer
Was?