Trinity Music präsentiert:

Von Welt + Stereogold


Samstag, 14. Dezember 2019

Beginn: 19:00 | Einlass: 18:30

Blaues Zimmer
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von Welt:

„Verschwende deine Jugend.“
Wer wirft schon für die Musik alles in die Waagschale? An dem Punkt, an dem andere Musiker die Reißleine ziehen, um endlich ihrBWL Studium zu Ende zu bringen, haben „von Welt“ eine andere Leine gezogen: nämlich jene, die sie mit dem durchgeplantenAlltag zwischen Studium, Job und Heimatkaff verband.

Ganz nach dem Motto ihrer ersten Single „Raus“ – aus dem, was sie Leben nennen, sind die Jungs drei Jahre lang durch Europa undnicht zuletzt durch Kasachstan getourt. Müde davon, Veranstalter von sich selbst für einen Festivalslot überzeugen zu müssen oderbei Labels um den lang erwarteten Deal zu betteln, haben sie den Spieß umgedreht. Ausgestattet mit einer innovativen Idee, den„Stillen Konzerten“, war es ihnen völlig egal, ob sich die Branche für sie interessierte. Sie haben mit 30 Kopfhörern jeden Ort aufdieser Welt zu ihrer Bühne gemacht, indem sie einfach dort gespielt haben, wo sich Menschen aufhielten. Ihre erste EP „Milliardenstadt“veröffentlichten sie unter dem eigenen Label Modern Post. Und sie haben begeistert.

2017 wurde es turbulent für die Band. Nachdem man sich zu Beginn des Jahres für eine Zusammenarbeit mit FKP als Bookingagenturentschieden hatte, wurde 10 Monate an neuem Material gefeilt, welches schließlich im Winter 2017/18 aufgenommen undproduziert wurde. Für ihr neues Werk sind „von Welt“ zurück zu ihren Wurzeln in die Tiefen des Schwarzwalds gekehrt und habenaus diesen Einfl üssen einen Stil kreiert, der in seiner Düsterkeit und Mystik zwar noch an „Milliardenstadt“ erinnert, gleichzeitigaber direkter und eingängiger daherkommt. Songs wie „Schwarz Schwarz Weiß“ und „Vorkriegskinder“ legen den Grundstein füreinen neuen, mitreißenden Rocksound, wie man ihn von der Band bisher noch nicht gekannt hat. Hier ist deutlich der Einfl uss vonProduzent Christoph Wieczorek zu hören, der diese neue Facette der Band maßgeblich mitgeprägt hat. Eingängige Melodien transportierenTexte, die vom Leben, Lieben und – wie man es schon von der EP „Milliardenstadt“ kennt – der Kritik an einer Gesellschafthandeln, die dem digitalen Dasein verkommen ist und sich geradewegs selbst zerstört. „von Welt“ erheben aber nicht den moralischen Zeigefinger, sondern besingen schlichtweg die Unwägbarkeiten, derer sich ihre Generation Y ausgesetzt sieht.

„von Welt“ sind reifer geworden, ihre Musik hat sich weiterentwickelt. Sie können spielen, das haben sie die letzten drei Jahrenbewiesen – und sind dabei noch besser geworden. Sie sind eine vorwärtsgewandte Band, die bereit ist, immer wieder neue Dingeauszuprobieren und sich dem Puls der Zeit zu stellen. Das haben sie mit ihren „Stillen Konzerten“ bewiesen. Nach dem selben Prinzipveröffentlichen sie ihre Songs über das eigene Label „Modern Post“ ausschließlich über Streaming. Durch ihre Umtriebigkeit istes ihnen erneut gelungen, in die 45. Förderrunde der Initiative Musik aufgenommen zu werden.Obwohl man vielleicht den Newcomer 2019 vor sich stehen hat, wirkt das so gar nicht mehr nach Newcomer.

STEREOGOLD:

Wenn Melancholie auf Lebensfreude, Traurigkeit auf Tanzbarkeit und Poesie auf Rockpop trifft, dann ist das Stereogold. Anstatt sich vom gängigen Weltverbesserungspathos anstecken zu lassen, verwandeln sie die Bühne mit ihren eingängigen Melodien und Texten in einen Schauplatz, auf dem die Freuden und Probleme des Erwachsenwerdens einer Generation besungen werden. 2013 starteten Nic, Lars, Martin und Ben ein Experiment, aus dem eine dynamische Band entstehen sollte, die jetzt bereit ist, den deutschen Pop- und Rockhimmel zu erobern.

Mit ihrem ersten Konzert im Kölner Kultclub „Underground“ gaben sie den Startschuss dafür, in den folgenden Jahren Deutschlands Bühnen zu ihrem neuen Proberaum zu erklären. Seit 2015 sind sie im Bandpool der Popakademie Baden-Württemberg und wurden nicht nur vom Soundcheck-Magazin zum Newcomer des Monats gewählt, sondern lieferten auch als Vorband von den Rogers und Das Pack bereits ordentlich ab. Von den vier Jungs, die alle Anfang 20 sind, bleibt kein Gefühl verschont. Ihre Texte gleichen Liebesgedichten, die von Jugendsünden, aber auch von der großen Liebe erzählen. Mit ihren Texten malen sie Bilder, die von schwebenden Harmonien, großen Melodien und einem stabilen Gitarrenbrett perfekt eingerahmt werden. Die Herausforderung, emotionale Texte in der doch eher starren deutschen Sprache zu verfassen, ist durchaus keine leichte. Doch gerade deswegen nimmt Songwriter Niclas Arbter diese Aufgabe selbst in die Hand und legt noch einen drauf, indem es ihm gelingt, Reizthemen aus dem Alltag in fesselnde emotionale Stücke zu verwandeln. Neuartige Eindrücke aus Niclas’ Gefühlswelt faszinieren, sind mitreißend und reichen weit ins eigene Herz hinein.

Die Stimme ist es, die die Farben dieser Welt trägt, die auf der einen Seite messerscharf durchdringt und einem gleichzeitig das Gefühl eines neu gefundenen Zuhauses gibt. In der Musik der Band steckt viel Liebe, aber auch viel Leben. Und so beweist ihre Live-Energie, dass bei den Jungs selbst der Spaß auf der Bühne an erster Stelle steht. Einmal losgelegt, verwandeln sie den Raum in einen Ort, an dem sich jeder auf seine eigene Art und Weise wiederfinden kann. Dieses eindringliche Gesamtbild wird gewiss nicht mehr so schnell von der Bildfläche verschwinden. Man merkt, dass sie nicht nur musikalisch auf einer Wellenlänge sind, sondern auch menschlich. Einfach eine runde Sache: Vier Jungs mit Ecken und Kanten ziehen ihr Publikum in den Bann einer Gefühlswelt, mit der sich schlichtweg jeder identifizieren kann. Ehrlich, ungestüm und auf den Punkt. Wie das Leben selbst.

Weitere Infos >> https://www.fkpscorpio.com/de/bands-archiv/von-welt